Kreuz
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Verlagsportrait

„Was Menschen bewegt“: Dieses Motto ist der Leitfaden für unsere Arbeit. Bücher, die diesen Anspruch einlösen, sind bei uns Programm. Dabei geht es immer um Lebensfragen und um Lebensgestaltung. Unsere Akzente sind lebensnahe, aktuelle angewandte Psychologie auf der einen Seite, Spiritualität und Religion auf der anderen Seite.

Unsere Autoren stellen sich der Herausforderung, über aktuelle psychologische Themen sowie Fragen des Glaubens verständlich und lebensnah zu schreiben. Sie greifen Fragen auf, nach dem, was die Seelen der Menschen belastet und befreit, nach dem, was uns hilft, uns selbst und Andere zu erkennen, nach Spiritualität, nach dem, was uns heute heilig ist. Dabei schöpfen sie ihre je eigenen Antworten aus der modernen Psychologie und aus zeitgemäßer christlicher Lebensdeutung und Lebenspraxis.

Autoren wie Anselm Grün, Hans Jellouschek, Roland Kachler, Verena Kast, Elisabeth Kübler-Ross, Ingrid Riedel, Dorothee Sölle oder Jörg Zink erreichen viele Leser, weil sie zuhören, weil ihre Themen Lebensnähe ausweisen und weil sie in einer Sprache schreiben, die man versteht - und weil sie wissen „Was Menschen bewegt“.

Begonnen hat die Geschichte des Kreuz Verlags am 18. Dezember 1945, als der Verlagsbuchhändler Erich Breitsohl als einer der ersten Antragsteller von der amerikanischen Besatzungsbehörde eine Verlagslizenz erhielt. Aus kleinen Anfängen entwickelte sich eines der führenden evangelischen Verlagshäuser Deutschlands.

Schon früh erwies sich die Innovationskraft des Verlags: Galt es Anfang der Sechziger Jahre noch als Sakrileg, die Bibel anders als in der Lutherübersetzung zu lesen, brachte - heute ein Standardtext, damals eine Sensation - Kreuz 1965 das Neue Testament in der Übertragung von Jörg Zink heraus. 1971 erschienen die „Interviews mit Sterbenden“ von Elisabeth Kübler-Ross, die zur Wegbereiterin einer neuen Art des Umgangs mit Tod und Sterbehilfe wurde.

Immer auf der Suche nach Themen, die Menschen bewegen, nahm Kreuz in den Siebzigern Titel aus der Psychologie und Psychotherapie in sein Programm auf. In den Achtziger Jahren widmeten sich die ersten Bücher dem Thema Feministische Theologie, wurde der Verlag von Buchhändlern zu einem der beliebtesten Verlage Deutschlands gewählt und erschien die erste männliche Selbstanklage „Männer lassen lieben“ von Wilfried Wieck, die wochenlang auf allen Bestsellerlisten stand.

Während der Verlag in den Neunzigern verstärkt auf unterhaltsame Lebenshilfe-Titel setzte, begann die neue Geschäftsleitung ab 2002 damit, die Weichen neu zu stellen und Kreuz zu seinen Wurzeln zurückzuführen.